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20131007
20121202
NACHTRAG: Bauhaus Essentials 2012
Nicht ganz ohne Stolz möchte ich dieses Bild noch einschieben. Im dritten Jahr in Folge lud mich die Jury des Grafe-Kreativ-Preises mit einer Arbeit zur Leistungsschau Bauhaus Essentials. Die interdisziplinär besetzte Jury entschied sich während der Jahresausstellung der Bauhaus-Universität neben 20 weiteren Arbeiten und Projekten auch für meine Installation Kollision 1stanbul. Von Oktober bis Dezember konnte diese im Souterrain des Neuen Museums besichtigt werden.
20121126
ästhetik des reisens: RB Halle (S) – Lutherstadt Wittenberg
Brandenburg (Havel) ruft wieder zu kleineren Dreharbeiten und mich führt es so wieder zu ausgiebigen Bahnaufenthalten. Manchmal dann auch etwas ausgiebiger als gedacht. Verzögerungen während der letzten Fahrt gaben mir die Gelegenheit zu diesen Aufnahmen.
20120716
ästhetik des reisens | kollision 1stanbul; ... :providurium
Die Jahresausstellung
der Bauhaus-Universität, die summaery, war mir ein Anlass die Installation: KOLLISION 1stanbul; ... :providurium erstmalig für Gäste einzurichten. Und das nicht ganz ohne Erfolg. Die Jury des Grafe-Kreativ-Preises, der nun bereits zum dritten Mal Arbeiten aus verschiedenen Fachbereichen während der summaery auszeichnet, hat die Installation als eine von 26 prämierten Arbeiten für die Bauhaus Essentials 2012 ausgewählt. Trotz nun vergangener Jahresausstellung wird man die Arbeit also wieder sehen können. Am 18. Oktober soll die Ausstellung Bauhaus Essentials 2012 in der marke.6, im Neuen Museum Weimar eröffnet werden.
Mehr zur Arbeit:
Mehr zur Arbeit:
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Der Text zur Ausstellung
KOLLISION 1stanbul; ... :providurium
Installation, Objektsammlung, Videoloop, Texte - 2012
Installation, Objektsammlung, Videoloop, Texte - 2012
Lucian Patermann arbeitet zumeist in Reihen. 2012 widmet er sich unter dem Begriff Providurium der Beobachtung von Bewegung. Seit April hat er sich hierfür selbst in Bewegung gesetzt und über 4000 Kilometer Bahnstrecke zurückgelegt und diverse deutsche Städte besucht.
KOLLISION 1stanbul bildet hierbei eine Ausnahme, für einen 10tägigen Aufenthalt hat er sich in ein Flugzeug gesetzt und seine Beobachtungen in die Stadt am Bosporus verlegt. Ausgerüstet mit dem ihm gewohnten Notizpapier und einer Kamera hat er eine Sammlung von Beobachtungen angelegt. Als Reisender und rastloser Europäer kollidierte er mit der permanenten Bewegung einer der größten Städte des Orients. Zurück in Deutschland konfrontiert er die Erfahrungen aus dieser Stadt mit dem Versuch, diese in ein Ordnungssystem zu bringen. Seine Installation verschmilzt Texte, Fotografien, Videoaufnahmen und gesammelte Gegenstände miteinander zu einer fragilen Miniatur der Erinnerung, die selbst zu einer Art Stadtmodell wird. Aufgeschlagene Ordner und ein Arrangement aus unterschiedlichsten Erinnerungsträgern interpolieren dabei gemeinsam zwischen einem breit angelegten Stadtportrait und kleinteiligen Detailaufnahmen. Im Zentrum dieses Arrangements stehen zwei Videoaufnahmen, die Dokumente ganz alltäglicher Kollisionen Istanbuls sind und doch unterhalb der gewöhnlichen Aufnahmewinkel liegen.
Weitere Detailansichten:
Weitere Detailansichten:
20120613
ästhetik des reisens | Stillgestanden!
Der Name ist Programm,
seit knapp einer Woche steht bei mir der Kilometerzähler beinahe still und wird nur durch ambitionierte Fußmärsche vorangetrieben. Im Gegenzug haben wir im Eilverfahren eine kleinere Bühnenperformance in Bewegung gebracht, und auf den Namen PROVIDURIUM Stillgestanden! getauft. Der Journalist und Buchautor Sebastian Christ hat uns eine Reisenotiz von seinem Aufenthalt in einem Bundeswehrcamp in Afghanistan zur Verfügung gestellt. In providurischer Manier haben wir diese als Grundlage genutzt, um eine Übersetzung in Bewegung und Tanz zu entwickeln. Am Samstag, den 16. Juni, wird Sebastian Christ während des Festivals für junge Literatur: JuLi im Juni, im Gaswerk Weimar lesen und wir werden ab ca. 21.30 Uhr unseren Arbeitsstand vorstellen.
Tanzen wird unser Prodvidurium-Ensemblemitglied: Valentin Schmehl. Begleitet wird er dabei von Sybille Enders, als Sprecherin. Frederik Esser, auch bekannt als Teil des Künstlerduos Sonago, wird die Performance percussiv vertonen.
Tanzen wird unser Prodvidurium-Ensemblemitglied: Valentin Schmehl. Begleitet wird er dabei von Sybille Enders, als Sprecherin. Frederik Esser, auch bekannt als Teil des Künstlerduos Sonago, wird die Performance percussiv vertonen.
Nach diesem künstlerischen Exkurs in die Wüste am Hindukusch erwarten uns am 17. und 18. Juni erneute Vorstellungen von PROVIDURIUM (link). Danach wird der Kilometerzähler wieder ernst zu nehmend angeworfen.
Man liest voneinander.
20120602
20120529
ästhetik des reisens | phase-II abgeschlossen
Das Zimmer ist weitergegeben, Hab und Gut auf ein Minimum reduziert und auf die Freunde verteilt wurden. Die Liste der Routen und Zwischenstationen ist um ein Vielfaches gewachsen. Ein erster Stapel von Observationstexten ist entstanden und während meines achttägigen Aufenthalts in Istanbul ist eine weitere Sammlung von Dokumenten entstanden – Videos, Bilder, Notizen, Fundstücke. Dies stets in der Maßgabe, auch diese Sammlung auf ein Minimum zu halten, denn Reisen bleibt Programm. Das alles im Sinne der Bewegung.
Auf zur nächsten... !
20120518
ästhetik des reisens | Die Stahlfaust von Brandenburg
Momentan
befinde ich mich auf Tour, um verschiedene Observationen für mein aktuelles Projekt zur Ästhetik des Reisens zu unternehmen. Auf meiner Reiseroute fand sich auch ein kurzer Stop im Brandenburgischen am Betzsee, unweit von Brandenburg (Havel). Dort versammelt Nico Dietrich gerade eine Projektgruppe um ein neues Vorhaben zu konzipieren.
"Ein Kinofilm, der nur in der Stadt Brandenburg spielen kann, soll entstehen. Eine ferne, östliche Liebeserklärung an die Stadt Brandenburg soll es werden, ein Eastern. Es wird ein Kung–Fu Film im Stil der 70er Jahre der DDR werden, in dem die Stadt Brandenburg und ihre Menschen die Hauptrolle spielen. Die Brandenburger Bevölkerung ist herzlich eingeladen, mitzumachen. Der Arbeitstitel des Projektes lautet: Die Stahlfaust von Brandenburg."
!
Ich habe die Gelegenheit genutzt und habe Sebastian Kopke, einen der angehenden Filmakteure, vor die Linse genommen. Kopke ist Kampfsportkünstler und Weltrekordhalter in ungezählten Variationen des Bruchtests. Manchen könnte er durch Funk und Fernsehen bekannt sein. Neben Stefan Raabs TV-Total und dem Supertalent, könnte man ihn bald auch aus dem ZDF-Fernsehgarten kennen. Dort wird er demnächst antreten um abermals einen neuen Rekord aufzustellen.
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