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20180814

Videokunst für Shakespeares "Der Sturm"

Im Zusammenspiel mit einer Bühne von Daniel Unger habe ich eine Reihe videokünstlerischer "Bild-Räume" und "magischer Sequenzen" entwickelt. Die Bühne gleicht dabei einem Kaleidoskop aus Videoflächen und reflektierenden Oberflächen, die in einem geometrischen Schema eine bewegliche Einheit bilden. Meine bildnerischen Kompositionen sind sowohl als stückbegleitende Komponenten, als auch als selbstständige "Akteure" innerhalb der Erzählung Shakespeares zum Einsatz gekommen. So ist ein umfangreiches Gefüge an interagierender Videokunst im besonderen Ambiente der Wald- und Freiluftbühne Benneckenstein (Harz) entstanden, welches formal eng an die Elementik meiner grafischen und malerischen Arbeit geknüpft ist und sie ein weiteres Mal im Spannungsfeld von Kultur und Natur, von Realität und phantatischer Welt, von Mikro- und Makrokosmos verortet. 










DER STURM – in einer Fassung von Lena Fritschle und Janek Liebetruth

Regie Janek Liebetruth Dramaturgie Lena Fritschle Bühne Daniel Unger
Video Lucian Patermann Kostüme Leah Lichtwitz 
Regieassistenz Gina Wannenwetsch Bühnenbildassistenz Miranda Kahlert Kostümassistenz Jenny Dechêne


BESETZUNG


Prospera Angelika Böttiger Antonio Christian Packbier Ferdinand Gerrit Neuhaus Caliban Lena Stamm Stephano Jan Hasenfuß Miranda Katja Göhler Ariel Vincent Göhre



20180612

Das Zusammenwirken mit Max Prosa findet eine Fortsetzung

Im Buch "Im Stillen" hatten wir gemeinsam eine Text- und Bildersequenz entwickelt, die wie ein Buch im Buch angelegt ist. Das sind die Messiaen-Variationen. Nun gehen wir mit dieser Arbeit einen Schritt weiter. Sowohl textlich, als auch visuell, geht dieses Zusammenwirken in die nächste Entwicklungsstufe und wird dabei auch das Medium wechseln. In Begleitung von Sascha Stiehler verlagern wir nun die Erzählung auf die Bühne.

20180126

Videoarbeiten für das Theaterstück "Clyde & Bonny"

Auf Einladung des Regisseurs Janek Liebetruth und dem Nordharzer Städtebundtheater habe ich videokünstlerische Beiträge für die Inszenierung "Clyde & Bonny" entwickelt. Seit dem 25. Januar 2018 läuft das Stück im Spielplan des Theaters.


20160617

 DIE SUCHE NACH DEM OHH! Ein Labortheaterabend  
Das Labortheater der HfBK Dresden lädt ein zu einem Theaterabend im Zeichen der Ästhetik des Diversen. Ich werde Regie führen, im Zuge dessen einige meiner Kalligramme aus meinem Projekt um die Sprache der Zeit vorstellen und Auszüge aus Texten zu selbigem Projekt vorstellen.

Die Bekanntmachung zum Stück verrät noch ein kleines bisschen mehr:

Cembalo trifft Standmixer trifft Opernsänger trifft Sitzsack trifft Litschi trifft Reissack. Jeder ist dem anderen so fremd wie sich selbst. Oder etwa nicht? Die Suche nach dem "Ohh!" ist ein interaktiver Labortheaterabend auf den Spuren des Exotismus. Eine Versuchsanordnung, in der fünf getriebene Künstler*innen mit fünf verschiedenen Herangehensweisen genau das machen. Herangehen. An den Anderen, an sich selbst. Vier ästhetische Sprachen an einem Ort. Antworten auf Fragen suchend. Wie exotisch ist der Andere? Wie fremd ist man (sich) selbst? Wie viele Versprechen kann ein Reiseführer halten? Was suchen Menschen in der Fremde? Wie viel Südsee steckt im Sonnenschirm?

Von und mit: • Anna Maria Münzner • Lucian Patermann • Richard Röbel • Valentin Schmehl • Carl Thiemt
Termine:24. Juni (Premiere) mit anschließender Premierenfeier im Café Oha (Link: Oha) • 25. Juni ––––– jeweils 20 Uhr
Ort:Labortheater (Link: Labor) der HfBK Dresden, Güntzstraße 34



Die Veranstaltung wird vom Freundeskreis der Hochschule für Bildende Künste e.V. und von der Stiftung für Kunst und Kultur der Ostsächsischen Sparkasse Dresden und Fira gefördert.

20140914

 DIE NEUEN LEIDEN DES JUNGEN W. 
 Wiederaufnahme und neue Spielstätte  
Mit dem Übergang der Spielzeiten 2013/14 zu 2014/15 geht das Kooperationsprojekt zwischen dem Deutschen Nationaltheater und dem Jungen Theater im stellwerk in seine nächste Runde. Nach der Studiobühne des DNT sind Die Neuen Leiden des Jungen W. nun im stellwerk heimisch geworden. Neue Termine lassen sich ab sofort hier nachschlagen: stellwerk Spielplan

Premiere war am 29. April, um 20 Uhr, auf der Studiobühne des Deutschen Nationaltheaters Weimar. Ab September 2014 ist das Stück auf der Bühne des stellwerks zu sehen. 
Regie: Janek Liebetruth | Bühne: Janek Liebetruth, Lucian Patermann | Video: Lucian Patermann

Foto: Thomas Müller

20140505

 DIE NEUEN LEIDEN DES JUNGEN W. in Ausschnitten  
Als ausgemachter Startpunkt einer intensiven Partnerschaft, zwischen dem Deutschen Nationaltheater und dem Jungen Theater im stellwerk Weimar, ins Rennen gegangen, hat Janek Liebetruths Inszenierung nun ihre Premiere gefeiert. Gemeinsam mit insgesamt fünf professionellen SchauspielerInnen hat ein im ganzen achtköpfiges Ensemble von jungen SchauspielerInnen diese Arbeit gestemmt. Ich habe mit beiden Teams zusammen gearbeitet und eine umfangreiche Videoinstallation realisiert, welche das Stück vollständig als Bühnenraum und/oder Spielpartner begleitet. Die Installation besteht aus zwei Monitoren und bis zu fünf beweglichen Projektionsflächen. Sie leitet dabei durch die verschiedenen Räume und Zeitebenen von Plenzdorfs einstiger Skandalgeschichte.

Premiere war am 29. April, um 20 Uhr, auf der Studiobühne des Deutschen Nationaltheaters Weimar. Ab September 2014 ist das Stück auf der Bühne des stellwerks zu sehen. 
Regie: Janek Liebetruth | Bühne: Janek Liebetruth, Lucian Patermann | Video: Lucian Patermann
 












Alle Fotos: Thomas Müller

20140303

 DIE NEUEN LEIDEN DES JUNGEN W. die kamera läuft... 
videostill: Fridolin Sandmeyer
"Wir lassen die Kamera mal noch ein bisschen laufen." 

Heute war der erste Tag 
der Hauptdrehs für die Videoinstallation zu Die neuen Leiden des jungen W. am Deutschen Nationaltheater Weimar. Bisher vor der Kamera: Fridolin Sandmeyer (als Willi) & Sebastian Kowski (als Addi)! Die Installation wird Projektionen mit Monitoren kombinieren und sowohl der Inszenierung als Bühne dienen, als auch in einzelnen Teilen als Spielpartner genutzt werden – Regie: Janek Liebetruth | Bühne: Janek Liebetruth, Lucian Patermann | Video: Lucian Patermann | Kostüme: Andrea Wöllner | Dramaturgie: Otto A. Thoß
videostill: Sebastian Kowski

Premiere ist am 29. April, um 20 Uhr, auf der Studiobühne des Deutschen Nationaltheaters Weimar. Das Stück ist eine Koproduktion mit dem Jungen Theater im stellwerk weimar. 

20140224

 VARIATIONEN ÜBER RAUSCH und auf zur Premiere #2 
Die Plakate sind gehängt und Teil 1 der Doppelpremiere ist auch bereits geschafft. Nun geht es nach Leipzig zum zweiten Teil, bei dem ich auch wieder beiwohnen werde. Die Vorfreude ist riesig. Auf geht's!

20140122

 CRYSTAL - VARIATIONEN ÜBER RAUSCH  
 Begleitung einer Tanztheaterproduktion 

In Auftrag des Theaters der Jungen Welt begleite ich derzeit als Bildender Künstler die Choreografin Heike Hennig und ihr Team in Leipzig. Gemeinsam entwickeln sie ein Tanztheaterstück, welches erst in Leverkusen seine Premiere feiert und anschließend eine zweite Premiere in Leipzig geben wird.

Rausch und Ekstase, Entgrenzung und Überschreitung sind gefürchtet, verachtet und begehrt, seitdem es Menschen gibt. Sich im Technobeat in Trance tanzen und sich im Liebesrausch verlieren, beim Bungee-Sturz das absolute Herzrasen spüren, mit Drogen den eigenen Körper schwerelos machen oder im World Wide Web die Grenzen von Zeit und Raum aufheben – das Begehren nach Entgrenzung nimmt viele Gestalten an. Immer wieder landet es in der Begrenztheit des Körpers und der Realität. In der Produktion »Crystal – Variationen über Rausch« suchen Tänzer /-innen und Schauspieler / -innen nach dem ultimativen Kick. Sie untersuchen die Spuren, die Rausch in ihren Körpern hinterlässt, fragen nach seiner Sprengkraft, aber auch nach dem tiefen Fall und der Einsamkeit, die er hinterlässt. Eine intensive Auseinandersetzung mit Rausch und all seinen Konsequenzen, mit Höhe und Fall – ein Stück Hunger nach Leben.

Meine Aufgabe
ist es, anhand der Begleitung der Probenarbeit, eine künstlerische  Gestaltungslinie für die Produktion und eine Serie von Kollagen zum Thema des Stücks zu entwerfen. Ein im Umfang verstärktes Programmheft bildet dabei das zentrale Medium meiner Arbeit. Außerdem werden Plakate verschiedener Formate mit einem meiner Motive produziert. Nicht zuletzt soll auch das bewegte Bild nicht vergessen werden... Eine Menge Form für ein Formen sprengendes Thema also. /*
See You! in Leipzig,
am 6. März ist Premiere im TdJW.

20130715

 HERAKLES 21 Bilderschau

Für's erste geschafft.
Herakles 21 hat seine Premiere gemeistert und sich in gleich drei Vorstellungen dem Weimarer Publikum gestellt. Neben reichlich Applaus, erfreuten wir uns über eine Menge langer und intensiver Gespräche. Diese wünschen wir uns nun auch für unsere kommenden Vorstellungen. Nach den jetzt anstehenden Theaterferien warten bereits fünf weitere Termine für Oktober und November 2013 auf uns. Genaue Termin findet ihr ab August, hier.
Fotos: Matthias Neumann

20130708

Premiere am 12. Juli, 20.00 Uhr   

Der Ausgangspunkt ist banal, von geringer Bedeutung, sogar manchmal abstoßend und in jedem Fall negativ belegt. Er kann mit vielen Dingen assoziiert werden und steht mit den meisten von ihnen auch tatsächlich in Verbindung, das ist besonders. Er kann zwei Farben haben, eine öffentlich-dienstliche und eine politische, aber die sind auch negativ belegt. Mit den einen will man nichts zu tun haben und die anderen werden belächelt. Zuhause hat er alle Farben, aber die sind eher unsichtbar.
Mit dem Ausgangspunkt will ich nichts zu tun haben! Wenn ich von ihm höre denke ich an Trennung und trenne mich alsbald von ihm. - Das kann befreiend wirken, tut es zumeist dann aber doch nicht.
Der Ausgangspunkt ist systemisch programmiert, das ist auch besonders - finde ich zumindest. Er ist unvermeidlich, könnte aber an vielen Stellen einfach vermieden werden - nur so lange ich vermeide ihn zu sehen, ist das auch nicht notwendig.
Der Ausgangspunkt ist alles andere als das, was dich zu interessieren hat. Er ist ein Synonym für das, was dir egal ist.
Er ist unser gemeinsamer Luxus (der nicht glücklich macht), er ist eine Geldquelle - Denn was lange hält bringt kein Geld.
Der Ausgangspunkt stinkt! Glaube ich.
Wenn man von unserem Ausgangspunkt hört, dann denkt man an Umwelt, belächelt uns kurz an und schenkt uns einen Bonbon*. Vielleicht ist genau das der Kackpunkt.

*Bonbon steht an dieser Stelle für alle Möglichkeiten von Süßwaren oder ein Schulterklopfen, ein Zwinkern, ein Kopfschütteln usw.


DAS TEAM:
Performer: Markus Koch, Clara Liepsch, Ellen Meyer, Tine Schäfer

Künstlerische Leitung, Videografie, Szenografie: Lucian Patermann
Regie- & Videoassistenz: Kimberly Obst


Kamera: Matthias Werner Kostüm: Anna Maria Münzner Tanz- und Bewegungstraining: Mandy Unger Klanggestaltung & Technische Direktion: Matthias Neumann 
Grafische Gestaltung: Patrick Martin Theaterpädagogische Begleitung: Steffi Heiner

WIR DANKEN:
Wir danken unseren Experten, die uns Einblicke in ihre Arbeitswelt, ihre Erfahrungen und Gedanken gewährt haben. Für das Ermöglichen dieser Einblicke danken wir außerdem dem REEG-Recyclinghof in Frankendorf, der Kläranlage Erfurt Kühnhausen, der Diakonie und allen Einrichtungen und Privatpersonen die uns auch in künftigen Interviewvorhaben unterstützen.

Wir danken für die fachliche Begleitung und Unterstützung den Mitarbeitern der Bauhaus-Universität: Prof. Elfi E. Fröhlich, Anke Stiller, Alexander Schwinghammer und Ralph Vogler.

Wir danken auch dem Weimarer Unternehmen Ilmpack, für die Entsorgung von über 100 Pappkartons in unserem Bühnenbild.

20130625

 
Der aufwendigste Teil,
die Entwicklung des szenischen Gewebes, steht und die Proben laufen auf Hochtouren. Das stellwerk startet noch schnell einen kleinen Marathon mit acht Vorstellungstagen in Folge, dann werden wir den Theatersaal in Beschlag nehmen und ihn erst zur Spielzeitpause wieder hergeben. Wir freuen uns nun vor allem auf die kommende summaery, in deren Rahmen wir unsere Premiere feiern werden.

Merkt euch vor: 12. Juli 20.00 Uhr (Termine)

20130530

 HERAKLES 21 Probenstand
Dadamenta, Sinn-phonische Wanderung und...
...nun Herakles. Es wird gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet.  Mit großen Schritten laufen wir in Richtung der nächsten Bühnenproduktion im stellwerk. Trotzdessen wir noch etwas Zeit bis zur Premiere haben (12. Juli 2013), genießen wir gerade den Luxus die Bühne im Kulturbahnhof für unsere Probenarbeit nutzen zu dürfen. Das Raumarrangement steht und erste filmische Sequenzen konnten eingearbeitet werden. Ab nächster Woche geht's erstmal zurück in den Probenraum. Folgend ein paar Schnappschüsse von den Proben – und ab heute gilt: T minus 43 Tage
Kommt vorbei, im stellwerk!

Fotos: Kimberly Obst

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20121120

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Die Pausierung des Arbeitskomplexes PROVIDURIUM
schafft Platz für eine Wiederaufnahme. Mein MÜLL-/ENTROP(H)Y ZYKLUS (2010 – 2011) geht in die nächste Runde. Nach einer Reihe von Arbeiten in verschiedenen Ausstellungs-Kontexten soll nun eine performative Medienkollage für den Bühnenraum entstehen. Getragen durch das Junge Theater im stellwerk ist der Sommer 2013 als erste öffentliche Station geplant. Mit an Board ist neben den Stellwerkern, das vollständige iover-Netzwerk: Simon Salem Müller, Martin Werner, Andreas Möckel und Philipp Wartenberg. Als Assistenz begleitet uns erstmals Franziska Burkhardt. Erweiterungen sind nicht ausgeschlossen.

20121031

 PROVIDURIUM /Schnitt

"Deutungsangebote ohne Eindeutigkeit,
aber von großer Eindringlichkeit. Eine Poesie der Bewegungen, der Bilder, Klänge und Texte (...) und zwar die Sinne, aber weniger das Gefühl bedient, den Intellekt unter Umgehung des Herzens fordert. Und dann doch irgendwie auch dort ankommt." Kay Gürtzig, zum Festival des Thüringer Theaterpreises 2012 über Providurium (zum vollständigen Artikel)


Mit der Nominierung des Bühnenstücks Providurium zum Thüringer Theaterpreis und der kurz darauf gefolgten, letzten Vorstellung ist eine intensive und erkenntnisreiche Zeit für uns zu Ende gegangen. In Hinblick auf neue gemeinsame Ziele und Produktionen heißt es jetzt erstmal: Zurück in die Werkstatt. Das Ensemble zieht sich für das kommende halbe Jahr zurück, um unter dem Kurstitel Performative Feldforschung und der Anleitung von Mandy Unger die Arbeit im stellwerk Weimar fortzusetzen.

20121002

 ANSCHEIN GEGENWART 
Das Plakat zum Stück


Die Tage sind gezählt,
die nächste Bühnenproduktion rückt langsam aber sicher in Startposition. Schon am Samstag, den 20. Oktober, geben wir die Premiere mit der kooperativen Stückentwicklung ANSCHEIN GEGENWART. Pünktlich ab 20 Uhr laden wir zur Präsentation der ersten  bühnenorientierten Zusammenarbeit der HfS "Ernst Busch" und der Bauhaus-Universität ins stellwerk in Weimar ein. 
Mit an Board sind, neben den auf dem Plakat geführten Beteiligten, Philipp Wartenberg (Klanggestaltung), Martin Fink (Auszüge der Skulpturen-Serie Munroi) und Simon Salem Müller (filmische Beiträge). Das Projekt findet im Rahmen des Vordiploms von Myriam Rossbach, Abteilung Puppenspielkunst an der HfS "Ernst Busch", statt. Eine weitere Vorstellung findet am 21. Oktober, ebenfalls 20 Uhr statt. 

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen.
Reservierungen können über das stellwerk getätigt werden.

20120627

 thüringer theaterpreis | 4 jahre stellwerk 

Tatsächlich schon 4 Jahre liegt es zurück,
dass ich das erste Mal etwas mit und für das Theater im stellwerk gemacht habe. Und siehe da, plötzlich stolpere ich während eines kurzen Augenblicks der Prokrastination über dieses antiquarische Bildmaterial und möchte es am liebsten: Ausgrabungsfund, nennen. Im November 2008 hatte das Stück Und morgen die ganze Welt seine Premiere und ich habe für die Bühne dieser Inszenierung das oben zu sehende Bild angefertigt. Auf 4*2m wurde der alte Spielplatz hinter dem Weimarer Bauhaus-Museum zur Theaterkulisse und der Grundstein für weitere Projekte mit dem stellwerk war gelegt. Heute, 4 Jahre später, läuft meine aktuellste Arbeit am stellwerk, das Stück Providurium, und selbiges wurde letzte Woche für den Thüringer Theaterpreis nominiert. Voraussichtlich im Juli soll bekanntgegeben werden wer von den sechs Nominierten den Fachpreis bekommen wird. Im Oktober diesen Jahres werden alle sechs Stücke gemeinsam in Weimar zu sehen sein und die Chance bekommen einen von zwei Publikumspreisen zu erhalten. Also markiert euch schon mal das letzte Oktober-Wochenende, dann wird zum Festival eingeladen. Einen Grund zum Anstoßen gibt es allemal! 

20120614


Am Montag, den 18. Juni, 
geben wir die letzte Vorstellung von PROVIDURIUM innerhalb der aktuellen Spielzeit des stellwerks. Neue Termine sind noch nicht angesetzt und werden auch nach der Spielzeitpause frühestens im Oktober wieder folgen. Einen Ausblick können wir allerdings schon geben, denn derzeit ist eine Vorstellung für Anfang November in Gotha im Gespräch. Dort finden in diesem Jahr die ersten Gothaer Tanztage statt und zu diesen wurden wir eingeladen.