Posts mit dem Label /VIDEO werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label /VIDEO werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

20180911

FALLING - Videoinstallation

Anlässlich der Leipziger Herbstrundgänge war ich eingeladen im Octagon – Raum für Architektur und Urbanes (im Tapetenwerk) auszustellen. An einer Seite des entsprechenden Ausstellungsraums befindet sich eine Wand, an der die Vergangenheit des ehemaligen Industriestandorts deutlich eingeschrieben ist und schnell war klar für mich, dass ich mit dieser Struktur arbeiten möchte. Die Videoinstallation die ich eigens hierfür entwickelt habe, ist eine Animations-Komposition von knapp 15 Minuten (Loop) die nur in Schwarz und Weiß gehalten ist. Anhand eines kleinen Textversatzes habe ich ein Raster gebildet das wiederum eine geometrische Struktur ermöglichte, die mittels verschiedener Helligkeiten und Flächenarrangements zwischen Oberflächenwirkung und räumlicher Wirkung korreliert. Die so entwickelten optischen Transformationen bilden ein zugleich modern, als auch archaisch wirkendes Tableau in dem sich schemenhaft, verschwimmende Schatten bewegen. Mit fortschreitender Zeit können Körper in diesen Schatten erkannt werden. Einzelne Figuren in Schwebezuständen zwischen Entstehen und Verschwinden, zwischen Fliegen und Fallen, zwischen Vision und Nostalgie.




Der für die Installation verwendete Satz ist ein Zitat und geht auf Peter Handkes Gedicht an die Dauer zurück. Die verwendeten Fotos sind in gemeinsamen Sessions mit den TänzerInnen bzw. PerformerInnen Ilana Reynolds, Valentin Schmehl und Tina Hesse entstanden.

20180816

Videokunst für Max Prosa: "Die Reise des lausigen Kapitäns"

Foto: Frank Drechsler (TheaterNatur 2018)
Meine persönliche Reise mit Max Prosa hat ein neues Kapitel durchwandert. Nach dem Buch "Im Stillen" haben wir nun einen musikalischen Theaterabend zusammen entwickelt, bei dem auch der Musiker Sascha Stiehler zu uns gestoßen ist. Die Reise des lausigen Kapitäns wurzelt dabei in einem Kapitel des Buchs, das wir die Messiaen Variationen genannt haben. Uraufführung und Premiere haben wir am 9. August 2018 auf der wunderbaren Waldbühne Benneckenstein (Harz) im Rahmen des TheaterNatur-Festivals realisiert. Weitere Vorstellungen und eine kleine Tour mit dem Stück sind für 2019 geplant.
Foto: Frank Drechsler (TheaterNatur 2018)

Foto: Frank Drechsler (TheaterNatur 2018)

Foto: Frank Drechsler (TheaterNatur 2018)
Text & Performance: Max Prosa | Musik: Sascha Stiehler | Video-/Installation: Lucian Patermann (u.a. mit Fotografien von Andi Materiell)

20180814

Videokunst für Shakespeares "Der Sturm"

Im Zusammenspiel mit einer Bühne von Daniel Unger habe ich eine Reihe videokünstlerischer "Bild-Räume" und "magischer Sequenzen" entwickelt. Die Bühne gleicht dabei einem Kaleidoskop aus Videoflächen und reflektierenden Oberflächen, die in einem geometrischen Schema eine bewegliche Einheit bilden. Meine bildnerischen Kompositionen sind sowohl als stückbegleitende Komponenten, als auch als selbstständige "Akteure" innerhalb der Erzählung Shakespeares zum Einsatz gekommen. So ist ein umfangreiches Gefüge an interagierender Videokunst im besonderen Ambiente der Wald- und Freiluftbühne Benneckenstein (Harz) entstanden, welches formal eng an die Elementik meiner grafischen und malerischen Arbeit geknüpft ist und sie ein weiteres Mal im Spannungsfeld von Kultur und Natur, von Realität und phantatischer Welt, von Mikro- und Makrokosmos verortet. 










DER STURM – in einer Fassung von Lena Fritschle und Janek Liebetruth

Regie Janek Liebetruth Dramaturgie Lena Fritschle Bühne Daniel Unger
Video Lucian Patermann Kostüme Leah Lichtwitz 
Regieassistenz Gina Wannenwetsch Bühnenbildassistenz Miranda Kahlert Kostümassistenz Jenny Dechêne


BESETZUNG


Prospera Angelika Böttiger Antonio Christian Packbier Ferdinand Gerrit Neuhaus Caliban Lena Stamm Stephano Jan Hasenfuß Miranda Katja Göhler Ariel Vincent Göhre



20180612

Das Zusammenwirken mit Max Prosa findet eine Fortsetzung

Im Buch "Im Stillen" hatten wir gemeinsam eine Text- und Bildersequenz entwickelt, die wie ein Buch im Buch angelegt ist. Das sind die Messiaen-Variationen. Nun gehen wir mit dieser Arbeit einen Schritt weiter. Sowohl textlich, als auch visuell, geht dieses Zusammenwirken in die nächste Entwicklungsstufe und wird dabei auch das Medium wechseln. In Begleitung von Sascha Stiehler verlagern wir nun die Erzählung auf die Bühne.

20180126

Videoarbeiten für das Theaterstück "Clyde & Bonny"

Auf Einladung des Regisseurs Janek Liebetruth und dem Nordharzer Städtebundtheater habe ich videokünstlerische Beiträge für die Inszenierung "Clyde & Bonny" entwickelt. Seit dem 25. Januar 2018 läuft das Stück im Spielplan des Theaters.


20171230

Doku: New Music Ensemble Weimar - Different Trains | Different Art (D-bü 2017)

Einige Eindrücke der Aufführung des Projektes Different Trains / Different Art – Kompositionen für Streichquartett und Tape von Steve Reich treffen auf Visualisierungen von Lucian Patermann. In der Spielzeit 2018/2019 wird das Projekt erneut zu erleben sein, dieses Mal im Berliner Konzerthaus.

20171020

"Different Trains / Different Art" wird wieder aufgeführt

 Im Dezember wird es zu einer Neuauflage von Different Trains / Different Art – Kompositionen für Streichquartett und Tape von Steve Reich treffen auf Visualisierungen von Lucian Patermann kommen. Der Trailer musste leider auf den Originalsound verzichten. Den gibt es dafür bald in Berlin.

20170805

Videoarbeiten für das TheaterNatur Festival




Einige wenige Momente aus der Inszenierung 'Im Schatten der Hexen' während des T H E A T E R N A T U R Festival der darstellenden Künste und mit Animationen/Projektionen von mir, realisiert in Zusammenarbeit mit Tobias Mathes und einem unfassbar tollen Team auf, vor und hinter der Bühne: Clara Hinterberger (Regie), Annegret Bauer (Dramaturgie), Simon Schabert (Bühne), Michael Gumpinger (Komposition), Patricia Ulbricht (Kostüm), Ines Hollinger, Agnes Decker, Kevin Körber, Andreas Müller, Katrin Schafitel, u.v.m.

20161026

 DIFFERENT TRAINS – DIFFERENT ART  
Das Festival für Minimal Music Alles Gute zum Geburtstag, Steve Reich lädt ein, zu einem Konzert der beiden 'Kompositionen für Tape und Streichquartett' Different Trains und WTC 9/11. Visualisiert werden die beiden Stücke mit verschiedenen Videoarbeiten aus meinem Langprojekt Variationen einer Sprache der Zeit.

20160921

 INTERSCREENING II Ausstellung im Westpol A.I.R.Space in Leipzig  
Skizze meiner Videoarbeit
Der Westpol A.I.R. Space lädt ein zu einer Videokunst-Ausstellung
mit vielfältigen Rahmenprogramm. Ich habe aus diesem Anlass eine neue Videoarbeit aus den Materialien meines Langprojektes "Variationen einer Sprache der Zeit" realisiert.

In der Ausstellung beteiligte Künstler*innen:

Lorenzo Aceto, Neven Allanis, Torsten Blume, Marek Brandt, Johannes Deich, Ya-Wen Fu, Veronica Garcia, Annett Gerlach, Sven Glatzmaier, Kiron Guidi, Maria Hera, Anja Heymann, Jorgos Katsimitsoulias, Hannes Kleinschmidt, Naroma Kousidonis, Alexander Langberg, Felix Leffrank, Marie-Eve Levasseur, Tiziano Martini, Jesse McLean, Norbert Meissner, Lucian Patermann, Inka Perl, Henrike Pilz, Nans Quétel, Nicolas Rupcich, David Schreck, Doreen Schuster, Lydia Wahrig, Hannes Waldschütz, Ronny Waleska.



Kuratorenteam: Sebastian Denda, Marlet Heckhoff, Andreas Miller und Stephan Murer.

20160822

 jetzt-nicht-jetzt Ausstellung zum Tapetenwerksfest in Leipzig  
Die Galerie Hier + Jetzt lädt ein zu einem stattlichen Hoffest anlässlich des ersten Galeriegeburtstags im Tapetenwerk und stiftet selbst gleich zwei Ausstellungen, ein Screening, Musik und natürlich kühle Getränke an der huj-Bar..
Gemeinsam mit Andi Materiell zeige ich eine aktuelle Videoinstallation und Fotografien (mehr Information zur Ausstellung). Kommt vorbei!

20160805

 HERAKLES|HABITAT (#4) Wald-/Videoinstallation
Foto: JonezEntertainment
Meine traumwandelnde Videoarbeit Herakles|Habitat hat erneut einen tollen Ausstellungsort in Beschlag nehmen dürfen. 2014 im Berliner Ensemble (im Dickicht der Großstadt) gestartet und nach einer schrittweisen Annäherung, hat sie ihre Reise nun nicht nur durch verschiedene Entwicklungsstufen geführt, sondern auch tatsächlich bis in den Wald hinein. Also genau in den Ort, aus dem sich ihre Bilderwelt einmal entwickelte.
Für 10 Festivaltage (vom 5. – 14. August) ist sie nun in Sichtweite der Waldbühne Benneckenstein und im Rahmen des TheaterNatur-Festivals zu erleben. 
Nicht ganz zufällig passt dabei nicht nur der Ort, sondern auch die programmatische Ausrichtung ganz wunderbar. Denn dieses Jahr lautet das Motto des Festivals #ImDickichtDesWaldes. Ich freue mich sehr über diese Zusammenkunft.

20160429

 VARIATIONEN EINER SPRACHE DER ZEIT Variation #1 /Teaser  

20160418

 VARIATIONEN EINER SPRACHE DER ZEIT Zeit-/Textfeld #2  

Zeit-/Textfeld #2 – JETZT   Im Rahmen meiner Diplomarbeit widme ich mich Sprachepisoden der Zeit. Fast täglich neue Fragmente gibt es auf: http://jetztwieder.tumblr.com/

20160204

 SEA LINE WOMAN Musikvideo für LES BRÜNETTES  


Für die A Cappella Gruppe LES BRÜNETTES habe ich ein Musikvideo konzipiert und realisiert. Gemeinsam mit einem tollen Team; mit Kameramann Dietmar Thal, der Kostüm- und Bühnenbildnerin Anna Maria Münzner (iOver), den beiden Make-Up Künstlerinnen Lydia Zänisch und Julika Leiendecker und einigen weiteren tollen Helfer_Innen; haben wir im Weimarer Filmproduktionsstudio Nivre drehen können. Nun hat uns das Online-Magazin Nothing but Hope and Passion eine Plattform gegeben um unsere Arbeit zu präsentieren. Ich bin verzückt und beglückt, dass das Video nun im Licht der Öffentlichkeit angekommen ist. 
Schaut mal rein.. 
oder lest hier weiter, denn...


Ein paar Zeilen geschriebener Sprache gibt es auch zum Video:

Vier weibliche Stimmen singen eine Hommage an Nina Simone. Sie hat diesen Song einst bekannt gemacht: Sea Line Woman, Sealion Woman oder auch See Line Woman. So unterschiedlich die Varianten seines Titels, so vielfältig sind die inhaltlichen Deutungen, die man heute zu diesem alten amerikanischen Folk-Song findet. Nina Simones Fassung See Line Woman bezog sich auf ältere Versionen des Textes, der lange davor schon als gesungene Erzählung durch die Südstaaten der USA kursierte. Ihre minimalistisch gehaltene Fassung erinnert mit monoton stampfenden beats und sich wiederholenden Phrasen an die field-holler Songs der Sklaven. Im Arrangement von Julia Pellegrini greifen Les Brünettes diesen beat auf und lassen vier Stimmen in der ersten Strophe wie eine klingen, erst allmählich fächern sie sich harmonisch auf. Passagenweise verschwimmen die Stimmen miteinander, verlieren ihren Halt und sind dann doch wieder kräftig und bestimmt.
Der genaue Gegenstand des Songs bleibt verborgen. Man kann aber behaupten, dass es im weitesten Sinne um Frauenbilder und den zweifelhaften Umgang mit ihnen geht. Und dabei unweigerlich um Ausbeutungsverhältnisse zwischen den Geschlechtern, zwischen arm und reich, um Prostitution und Einsamkeit. Les Brünettes nehmen diese durchaus irritierenden Facetten auf und geben ihnen mit Hilfe des Videokünstlers Lucian Patermann Bilder. Dabei schlüpfen sie selbst in die Rollen, die sie hinter den Zeilen entdecken und treffen im Video als verschiedene Stereotypen aufeinander. In zum Teil schweißtreibenden Performances fügen sie das Prinzip der Ausbeutung des eigenen Selbst hinzu. Diese Selbstausbeutung stülpt den Rollen letztlich gesichtlose Masken über, wofür das Musikvideo auf ein surrealistisches Zitat im Stile Henry Magrittes zurückgreift: Eine Bildersprache, die darauf verweist, dass auch das schönste Bild nur ein Bild ist. Die Kamera springt zwischen verschiedenen Bildern von Weiblichkeit und beobachtet, wie die Individuen immer wieder durch ihre eigene Maskenhaftigkeit brechen. Obwohl grundverschieden, wirken sie dabei nicht unversöhnlich zueinander. Bevor eine gänzliche Versöhnung oder Lösung jedoch greifbar wird, endet das Stück und bleibt das, was es ursprünglich ist: Rätselhaft und ohne eine Antwort zu geben auf das, was unsere bestehenden Vorstellungen irritiert.

20160101

 VARIATIONEN EINER SPRACHE DER ZEIT Zeit-/Textfeld #1 


„Jeder Strom ist notwendig zu beiden Seiten begrenzt." nach W.G. Sebald in Austerlitz. Ein Jahr hat sein Ende gefunden und eine neue Reihe von Videoarbeiten ist gestartet. Im Rahmen meiner Diplomarbeit werde ich mich Sprachepisoden der Zeit widmen. Happy New Year!

20151031

 DER MANN IM FAHRSTUHL Ausstellungsansicht 
Ausstellunsansicht, Installation, FÖN-Kunstpreis, ehem. Brauerei Erfurt

Im Rahmen des FÖN-Kunstpreises, welcher dieses Jahr unter der thematischen Formel "Aus dem Tagebuch der verpassten Chancen" eine Vielzahl unterschiedlichster künstlerischer Medien arrangiert, zeige ich erstmalig eine meiner jüngeren Arbeiten. Ab heute Abend (31. Oktober) und bis zum 13. November, kann meine Videoinstallation Der Mann im Fahrstuhl täglich in der ehem. Erfurter Braugold-Brauerei gesehen werden. Der Titel referiert auf den gleichnamigen Text von Heiner Müller, welchen ich der Installation in einer Strichfassung beigelegt habe.