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20190830

Körper ~ Sprache | Ausstellung von Lucian Patermann und Pia von Reis



6. September – 6. Oktober 2019
 
 Rubikon
Projektatelier und Ausstellungsraum
(im Tapetenwerk, Lützner Str. 91, 04177 Leipzig)
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Die Ausstellung Körper ~ Sprache setzt die Werke der beiden Leipziger Künstler*innen Lucian Patermann und Pia von Reis in einen Dialog der künstlerischen Perspektiven auf Intellektualität und Spiritualität. Beiden liegt die Lehre des Bauhaus zugrunde, in deren historische Linie sie sich einfügen, die sie aktualisieren und zeitgenössisch erweitern. Ihre künstlerischen Ansätze wirken dabei geradezu antipodisch zueinander und vereinen sich doch auf der Ebene der Archetypen – autonomer Urbilder kollektiver, kulturübergreifender Ur-Sprache des Unbewussten. Geist und Körper verschmelzen in jeweils ganz eigenen, mehrdeutigen Bildsprachen der beiden Künstler*innen zu elementaren Paradoxien. Und die Paradoxie gehört, mit den Worten Carl Gustav Jungs gesprochen, „sonderbarerweise zum höchsten Gut; [...] denn nur das Paradoxe vermag die Fülle des Lebens annähernd zu fassen, die Eindeutigkeit und das Widerspruchslose aber sind einseitig und darum ungeeignet, das Unfassliche auszudrücken.„ (C.G. Jung, Bewusstes und Unbewusstes) 

Lucian Patermanns Werke gehen von unserer Sprache und ihren Schriftzeichen aus, die in Bewegung geraten, montiert und zerlegt werden und so eigenständige Körper bilden, die oszillieren zwischen Bewegung und Stillstand, zwischen Bedeutungsebene und Form, zwischen Körper und Landschaft. Die entstehende Schwingung und die Bedeutung des jeweiligen Ursprungswortes seiner Bilder tragen die Form durch verschiedene Ebenen hindurch. Genau umgekehrt verhält es sich in Pia von Reis' Zeichnungen: Sie gehen von Prozessen und Haltungen des Körpers aus, dessen wortlose Sprache mimisch, gestisch und psychosomatisch ausgedrückt wird. Gemeinsam ist ihnen die Vereinigung des Chaos mit der Ordnung, sowie Loslösung von Wertung und Ort. Raum erschafft sich im Körper – sei es Sprachkörper oder Mensch – selbst.

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Die Ausstellung ist zu sehen während der Atelierarbeitszeiten und auf Vereinbarung.Erweiterte Öffnungszeiten zum Herbstrundgang des Tapetenwerks (6. – 8. Sept.) und während des Lindenow Festivals (4. – 6. Okt.). 

Kontakte: 
Lucian.Patermann@gmail.com – Tel. 0179 9742539 
PiavonReis@gmx.de – Tel. 01577 0488413

20190522

Vernissage: JUNGES BAUHAUS im Dorint Am Goethepark Weimar

Abb. Veranstaltungstitel:
MWEZI (Mondkomposition) – Tusche, Feder, Acryl – Lucian Patermann, 2019


Vernissage am 6. Juni 2019, ab 19 Uhr.

Mit einführenden Worten, Sektempfang und musikalischer Begleitung.

Aus dem Begleitmaterial zur Ausstellung:
Die Ausstellung im Dorint Hotel Weimar zeigt einen Auszug aus Lucian Patermanns Werkgruppe der "Mondkompositionen". Die charakteristische Formsprache und Methodik des Künstlers wirkt in dieser Gruppe besonders klar und eröffnet dabei eine Brücke zum Bauhausmeister Wassily Kandinsky. Mit „Intuition und Berechnung“ benannte jener seine wesentlichen Kompositionselemente und mit dem gleichen Begriffspaar lassen sich auch Patermanns Kompositionen hervorragend erschließen. Impulsivität und Bewegung auf der einen Seite, die Wahrheit der Mathematik auf der anderen Seite, beides in Konfrontation und schließlich ein Augenblick der Harmonie.

Lucian Patermann ist ein Vertreter des zeitgenössischen Bauhaus. In seinen Werken durchdringen sich die Perspektiven verschiedener künstlerischer Disziplinen zu einer Bildwelt, in der tradierte Techniken (Malerei, Kalligraphie, Collage) mit zeitgenössischen Mitteln (Video, Performance, Installation) korrespondieren.
Doch gleich in welchen Zusammenhängen Patermanns Kunst wirkt, in den Jahren seines Schaffens hat sich eine Formensprache entwickelt, die ihn deutlich kennzeichnet. Diese speist sich aus den verschiedenen Erscheinungsformen der Sprache selbst. Er zerlegt unsere Sprache(n) und ihre grafischen Repräsentationen, versetzt sie in Bewegung, strapaziert ihre Klänge, seziert ihre narrative Syntax und transformiert sie in neue Wirkungsfelder. Die Grenzen zwischen den verschiedenen Ebenen seiner Themen und Materialien verlaufen dabei fließend. So das sich hinter den ästhetischen Erscheinungen seiner Werke oft vielschichtige intellektuelle Felder eröffnen lassen, die zwischen Geschichte, Philosophie, Soziologie, Semiologie und Ästhetik korellieren.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, realisiert durch Blueprint. edition.

20190401

"Der neue Mensch" – Ansichten eines Prototypen

Mit diesem 2,5m hohen Prototypen ist der Anfang einer neuen Zusammenarbeit gemacht. Das Objekt habe ich gemeinsam mit Martin Fink (dessen Bildteil auf der anderen Seite liegt) und mit massiver, technischer Unterstützung durch Blueprint.edition realisiert.

20190218

AUSDEHNUNG DER STILLE Soloausstellung

Ausstellung vom 1. März bis 13. April
Vernissage am Freitag den 1. März, ab 19 Uhr
Jahn-Galerie (im Tapetenwerk), Lützner Str. 91 - Leipzig

und folgend, ein paar Worte zur Ausstellung:

>>still: Das westgerm. Adjektiv ist eine Bildung aus >stellen< und bedeutete ursprünglich >stehend, unbeweglich< (so in den erst nhd. zusammengerückten Verbindungen >stillstehen, -sitzen, -halten< usw.) Schon im Ahd. wird das Adjektiv auch in der Bedeutung >ruhig, schweigend, verborgen< gebraucht (beachte Fügungen wie >stillschweigen, stillschweigend und im Stillen, unbemerkt<) 

– Duden: Herkunftswörterbuch
AUSDEHNUNG DER STILLE

Die Stille verstehen wir in der Regel als Abwesenheit von Geräuschen, oder eher noch, als eine kaum merkliche Anwesenheit dieser. Ihre völlige Abwesenheit ist eine Utopie, an die wir uns nur annähern können. Gleich wie weit wir auch alle Geräusche um uns herum reduzieren, solange wir noch hören können, so lang werden wir auch unseren Atem und das Rauschen unserer Körper am Ende dieser Geräuschreduktion entdecken müssen und zumeist ist da noch viel mehr. 
In dem Wort Stille verbindet sich die Sphäre der Geräusche mit der der Bewegungen. Seine sprachliche Wurzel liegt dabei im Wort stellen. So wie schon das Stellen einer Bewegung bedarf, um zur Ruhe zu gelangen, so braucht auch die Stille die Geräusche, den Trubel und die Bewegungen um sich innerhalb von ihnen abzugrenzen. Sie bedeutet eine Zäsur im Metrum der Ereignisse um uns. Sie ist gleichermaßen Sehnsuchtsort des Privaten, als auch Dystopie unserer gegenwärtigen ökonomischen Ordnung.

Auch in Lucian Patermanns Werken können wir der Verbindung der Sphären von Bewegung und Geräusch in vielerlei Hinsicht begegnen und auch seine Auseinandersetzung mit der Sprache findet in der Ausdehnung der Stille eine Fortsetzung. Mit der Auswahl von Werken, die er nun vorstellt, unternimmt er selbst jedoch eine Zäsur in seinem Schaffen. Zu seinem Kanon der Bewegungen treten Werke hinzu, in denen er sich der Komposition von Farbräumen widmet, welche zwischen strikter geometrischer Struktur und beinahe landschaftlichen Eindrücken korellieren. Die physischen Eigenschaften seiner Materialien werden dabei selbst zum thematischen Gegenstand. Patermanns zentrale Bildfiguren entwickeln sich darin weiter, sind im Begriff zu verschwinden und mancherorts sind sie bereits verschwunden. Dort geben sie gewissermaßen den Blick ganz frei für eine neue Sphäre. 

Diesem neuen Kapitel in seinem Werk zu begegnen und es gemeinsam mit uns zu zelebrieren, dazu möchten wir Sie nun herzlich einladen.

Am 1. März ab 19 Uhr laden wir Sie zur Vernissage der ersten Ausstellung 2019 in der Jahn-Galerie.

Nachtrag
Ansichten aus der Ausstellung:



20180912

Ausstellungsansichten vom Herbstrundgang: MARTIN FINK meets LUCIAN PATERMANN

Der Herbst, oder besser gesagt, der Spätsommer hat wieder einmal reichliche Gelegenheiten gegeben zum Kunst- und Kulturgenuss in Leipzig. Ich war gleich an mehreren Standorten mit verschiedenen Werken vertreten. Als Hauptausstellung würde ich dabei die gemeinsame Ausstellung mit meinem langjährigen Freund und Kollegen Martin Fink bezeichnen. Beinahe 12 Jahre lang begegnen wir uns nun schon auf unseren Schaffenswegen. Parallelen zwischen unseren Arbeiten gab es dabei schon bevor wir uns kannten. Und auch wenn wir zum aktuellen Zeitpunkt bei sehr unterschiedlichen Verfahrensweisen gelandet sind, sind gewisse Schnittmengen in unseren Werken noch immer offensichtlich. Nach einer vor allem geographisch bedingten, kleineren Pause unserer künstlerischen Zusammentreffen haben wir nun den Faden wieder einmal aufgenommen und fast 50 Werken zueinander positioniert. 
Die dabei entstandene Ausstellung ist noch bis zum 2. Oktober im Leipziger Rubikon – Ausstellungsraum & Projektatelier zu sehen.




20180911

FALLING - Videoinstallation

Anlässlich der Leipziger Herbstrundgänge war ich eingeladen im Octagon – Raum für Architektur und Urbanes (im Tapetenwerk) auszustellen. An einer Seite des entsprechenden Ausstellungsraums befindet sich eine Wand, an der die Vergangenheit des ehemaligen Industriestandorts deutlich eingeschrieben ist und schnell war klar für mich, dass ich mit dieser Struktur arbeiten möchte. Die Videoinstallation die ich eigens hierfür entwickelt habe, ist eine Animations-Komposition von knapp 15 Minuten (Loop) die nur in Schwarz und Weiß gehalten ist. Anhand eines kleinen Textversatzes habe ich ein Raster gebildet das wiederum eine geometrische Struktur ermöglichte, die mittels verschiedener Helligkeiten und Flächenarrangements zwischen Oberflächenwirkung und räumlicher Wirkung korreliert. Die so entwickelten optischen Transformationen bilden ein zugleich modern, als auch archaisch wirkendes Tableau in dem sich schemenhaft, verschwimmende Schatten bewegen. Mit fortschreitender Zeit können Körper in diesen Schatten erkannt werden. Einzelne Figuren in Schwebezuständen zwischen Entstehen und Verschwinden, zwischen Fliegen und Fallen, zwischen Vision und Nostalgie.




Der für die Installation verwendete Satz ist ein Zitat und geht auf Peter Handkes Gedicht an die Dauer zurück. Die verwendeten Fotos sind in gemeinsamen Sessions mit den TänzerInnen bzw. PerformerInnen Ilana Reynolds, Valentin Schmehl und Tina Hesse entstanden.

20180820

Martin Fink meets Lucian Patermann

Die Leipziger Herbstrundgänge geben wieder einmal eine Vielheit von Anlässen für Kunst- und Kulturgenuss und/oder gar einen Extrabesuch in Leipzig. Am Freitag (Abend) geht es im Tapetenwerk los, ehe dann am Samstag (Mittag) auch die Spinnerei eröffnet. Also bis dann! 

20180817

DELET(H)E – Ausstellung in 3 Akten




 AKT 1 - Vernissage Rosenkranz/Patermann  6. Sept. / 19 Uhr

Die Gruppenausstellung untersucht durch unterschiedliche künstlerische Postitionen das Spannungsfeld zwischen bewusstem Löschen und unbewusstem Vergessen von Informationen und erforscht dabei die Grenzen und Möglichkeiten des Hier + Jetzt.

Künstler:  
Konstantin Rosenkranz, Leipzig - Malerei, Skulptur 
Lucian Patermann, Leipzig - Video-/Installation 
Andreas Bonkowski, Berlin - Soundinstallation 
Ronny Valdorf, Leipzig - Gitarre, Loops, FX 
Pina Bettina Rücker, Leipzig - Kristallklangschalen 
Trashpuzzle, Berlin - Live Analog Visuals

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 AKT 2 

13.9. / 19 Uhr - Vernissage Bonkowski mit Konzert
15.9. / 18 Uhr - Konzert aus der Reihe "Sononami" (Ronny Valdorf)
16.9. / 16 Uhr - Konzert aus der Reihe "Sononami" (Pina Bettina Rücker)


 AKT 3  (im Rahmen des Lindenow)

5.10. - Tanz-Performance 
7.10. - Finissage-Konzert mit Live Analog Visuals 

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Öffnungszeiten: Di, Do, Fr / 14 - 18 Uhr

Sonderöffnungszeiten im Rahmen des Herbstrundgangs:
7.9. / 17 - 24 Uhr
8.9. / 12 - 18 Uhr
9.9. / 12 - 16 Uhr

20180417

Auszüge aus der Ausstellung: DARKO C. NIKOLIC meets LUCIAN PATERMANN

Ein gemeinsames Arrangement aus zwei meiner "Drei Phasen.." Bilder mit einer Arbeit von Darko C. Nikolic. Gemeinsam sind sie Teil einer Ausstellung im Rubikon Projektraum (Tapetenwerk, Leipzig) und waren zum Leipziger Frühjahrs Rundgang zu sehen. Noch einige Eindrücke mehr gibt's im folgenden Video:

Ausstellungsbeitrag in der Jahn Galerie

Im Rahmen der Werkschau der Jahn Galerie habe ich einige aktuelle Arbeiten  beigetragen. Die Ausstellung war Teil des Leipziger Frühjahrsrundgangs, in diesem Fall im Tapetenwerk.

20170901

IM ZENIT DER HORIZONT – Licht & Klang Installation

„In welcher Weise unterscheiden sich die Dinge,
die in der Zeit eingetaucht sind,
von solchen die nie berührt wurden von ihr?“

Die Figur Austerlitz im gleichnamigen Buch von W.G. Sebald



Im Zenit der Horizont ist eine künstlerisch kollaborative Arbeit über die menschliche Wahrnehmung von Zeit. Mit Hilfe von Texten, Klang und Licht lädt die Installation ihr Publikum zu einer ästhetischen Untersuchung ein. Deren Grundstein ist eine umfangreiche Sammlung von Textfragmenten, in denen Zeit auf die eine oder andere Art eine besondere Rolle spielt. Aus einem im Raum aufgelösten Meer aus Stimmen, werden durch entschiedene Reduktionen einzelne (nicht nur sprachliche) Bilder herausgelöst und in kurzen Strängen zueinander gestellt.



Die textlichen Materialien der Installation sind Teil des künstlerischen Langprojektes Variationen einer Sprache der Zeit. Ihre methodische Zusammenstellung und Bearbeitung stützt sich im wesentlichen auf Roland Barthes Essay Einführung in die strukturale Analyse von Erzählungen und den Begriff der Sprachepisode, wie er ihn in seinem Buch Fragmente einer Sprache der Liebe verwendet hat. Eine weitere wichtige Stütze der Arbeit bildet Hartmut Rosas Buch Beschleunigung – Über die Veränderungen der Zeitstrukturen in der Moderne.












Die Installation ist eine Produktion von PoesieOption und Teil des Zwischennutzungsprojekts „Lebenszeichen“ des Schwemme e.V., gefördert im Fonds Neue Länder der Kulturstiftung des Bundes und unterstützt durch die Stadtwerke Halle GmbH, die Stadt Halle und die Saalesparkasse. Mit freundlicher Unterstützung: Bauhaus-Universität Weimar Deutsches Nationaltheater Weimar Light & Sound Professional Zughafen Erfurt

20170322

AUFBRUCH ZUR WALD|SINN|PHONIE

Eine Installation, realisiert im Rubikon-Projektraum Leipzig.

Ein Gedicht von Arthur Rimbaud, 
Fotografien und Lichtboxen von Andi Materiell, 
ein Kalligramm, 
Tannenzapfen,
Holz,
montiert von Lucian Patermann

20160921

 INTERSCREENING II Ausstellung im Westpol A.I.R.Space in Leipzig  
Skizze meiner Videoarbeit
Der Westpol A.I.R. Space lädt ein zu einer Videokunst-Ausstellung
mit vielfältigen Rahmenprogramm. Ich habe aus diesem Anlass eine neue Videoarbeit aus den Materialien meines Langprojektes "Variationen einer Sprache der Zeit" realisiert.

In der Ausstellung beteiligte Künstler*innen:

Lorenzo Aceto, Neven Allanis, Torsten Blume, Marek Brandt, Johannes Deich, Ya-Wen Fu, Veronica Garcia, Annett Gerlach, Sven Glatzmaier, Kiron Guidi, Maria Hera, Anja Heymann, Jorgos Katsimitsoulias, Hannes Kleinschmidt, Naroma Kousidonis, Alexander Langberg, Felix Leffrank, Marie-Eve Levasseur, Tiziano Martini, Jesse McLean, Norbert Meissner, Lucian Patermann, Inka Perl, Henrike Pilz, Nans Quétel, Nicolas Rupcich, David Schreck, Doreen Schuster, Lydia Wahrig, Hannes Waldschütz, Ronny Waleska.



Kuratorenteam: Sebastian Denda, Marlet Heckhoff, Andreas Miller und Stephan Murer.

20160822

 jetzt-nicht-jetzt Ausstellung zum Tapetenwerksfest in Leipzig  
Die Galerie Hier + Jetzt lädt ein zu einem stattlichen Hoffest anlässlich des ersten Galeriegeburtstags im Tapetenwerk und stiftet selbst gleich zwei Ausstellungen, ein Screening, Musik und natürlich kühle Getränke an der huj-Bar..
Gemeinsam mit Andi Materiell zeige ich eine aktuelle Videoinstallation und Fotografien (mehr Information zur Ausstellung). Kommt vorbei!

20160708

 J E T Z T Figuren einer Sprache der Zeit  



Vom 13.7. bis zum 20.10 zeige ich grafische Arbeiten zur ›Sprache der Zeit‹ aus meiner Diplomarbeit. Zu sehen sind die Kalligramme und Palimpzeste auf den Ebenen 1 und 2 des Bibliotheksneubaus der Bauhaus-Unversität Weimar.




Aus dem Ankündigungstext der Bibliothek: Lucian Patermann entwickelt in seinen grafischen Arbeiten anhand der »Sprache der Zeit«ein Arrangement schrift-bildnerischer Gesten und Bewegungen.


»Ist ein Wort erkannt, ein Satz verstanden, so verflüchtigen sich auch alle anderen grafischen Zeichen mitsamt der sichtbaren Fülle der Form«, doch die in der Ausstellung zu sehenden Werke sind Kalligramme und Palimpseste, die aus eben dieser »Fülle« schöpfen – sie herausarbeiten. Anhand eines einzelnen Wortes (»Jetzt«), dessen Übersetzungen in mannigfaltige Sprachen und Schriftformen, entwickelt Patermann eine Ästhetik des Diversen, die in der Sprache als auch der Schrift selbst lokalisiert ist. Sinn, Zweck und Bedeutung; diese großen Begriffe unserer Sprache, treten unweigerlich in unser Bewusstsein, wenn wir die in den Räumen der Universitätsbibliothek zusammengefassten Arbeiten betrachten. Dies in einer Zeit, in der unsere Sprache auf ein Äußerstes strapaziert ist, wie der Künstler selbst sagt. Seine Kunstwerke wirken dagegen wie eine freudvolle Wendung dieser Strapazen.


Ausstellungdauer:
13. Juli – 20. Oktober 2016

Ausstellungsort:
Universitätsbibliothek, Ebenen 1 und 2, Bibliotheksneubau
Steubenstraße 6
99423 Weimar

Die Diplomarbeit wurde von Gasswiss. Simon Wachsmuth und Naomi T. Salmon (PhD.) betreut.

(Zitat: Michel Focault in »Dies ist keine Pfeife«)

20160426

 VARIATIONEN EINER SPRACHE DER ZEIT Variation #1  
Videostill aus Variation #1 - Lucian Patermann & Andi Materiell
Berlin lockt zu einem Wochenende im Zeichen der Kunst und zum  Tanz in den Mai. Neben einer kleinen Ausstellungsbeteiligung erfreue ich mich an der Gelegenheit, zur ersten (noch kurz gefassten und prototypischen) Live-Variation, der von mir arrangierten Sprachepisoden der Zeit – Variation #1: gemeinsam mit Alan Bern, Andi Materiell, Andreas Möckel, Richie Setford, Svetlana Kundish und Valentin Schmehl.

Ausstellung: 29.4. – 6.5.2016 | Variation #1 - Veranstaltung: 2.5.2016, 20 Uhr

Location: MARIENBURG,
Marienburger Straße 16, 10405 Berlin-Prenzlauer Berg

20160331

 PREVIEW_Vol. 2 im Schauspielhaus Erfurt 

Gemeinsam mit der wunderbaren Erfurter Künstlerin Rosmarie Weinlich, werde ich das vielfältige Programm des Erfurter Vereins KulturQuartier e.V. mit künstlerischen Beiträgen ausstatten. Vom 7. – 10. April werden unsere Arbeiten im Schauspielhaus Erfurt zu erleben sein. – Es wird zu den Arbeiten eine Einführung durch Prof. Dr. Kai Uwe Schierz (Direktor der Kunstmuseen Erfurt) geben.
NACHTRAG: Die Eröffnung ist erfolgreich über die Bühne gegangen und mein Dank gilt allen Beteiligten, aber auch dem zahlreichen Erfurter Publikum. Einen besonderen Dank möchte ich Kai Uwe Schierz (im Bild) widmen, der meine Arbeit noch nicht lange kannte und sich doch zu sehr umfangreichen Ausführungen hat verführen lassen.
NACHTRAG #II: Das gesamte Programm wurde auch in bewegten Bildern festgehalten: