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20190401

"Der neue Mensch" – Ansichten eines Prototypen

Mit diesem 2,5m hohen Prototypen ist der Anfang einer neuen Zusammenarbeit gemacht. Das Objekt habe ich gemeinsam mit Martin Fink (dessen Bildteil auf der anderen Seite liegt) und mit massiver, technischer Unterstützung durch Blueprint.edition realisiert.

20190218

AUSDEHNUNG DER STILLE Soloausstellung

Ausstellung vom 1. März bis 13. April
Vernissage am Freitag den 1. März, ab 19 Uhr
Jahn-Galerie (im Tapetenwerk), Lützner Str. 91 - Leipzig

und folgend, ein paar Worte zur Ausstellung:

>>still: Das westgerm. Adjektiv ist eine Bildung aus >stellen< und bedeutete ursprünglich >stehend, unbeweglich< (so in den erst nhd. zusammengerückten Verbindungen >stillstehen, -sitzen, -halten< usw.) Schon im Ahd. wird das Adjektiv auch in der Bedeutung >ruhig, schweigend, verborgen< gebraucht (beachte Fügungen wie >stillschweigen, stillschweigend und im Stillen, unbemerkt<) 

– Duden: Herkunftswörterbuch
AUSDEHNUNG DER STILLE

Die Stille verstehen wir in der Regel als Abwesenheit von Geräuschen, oder eher noch, als eine kaum merkliche Anwesenheit dieser. Ihre völlige Abwesenheit ist eine Utopie, an die wir uns nur annähern können. Gleich wie weit wir auch alle Geräusche um uns herum reduzieren, solange wir noch hören können, so lang werden wir auch unseren Atem und das Rauschen unserer Körper am Ende dieser Geräuschreduktion entdecken müssen und zumeist ist da noch viel mehr. 
In dem Wort Stille verbindet sich die Sphäre der Geräusche mit der der Bewegungen. Seine sprachliche Wurzel liegt dabei im Wort stellen. So wie schon das Stellen einer Bewegung bedarf, um zur Ruhe zu gelangen, so braucht auch die Stille die Geräusche, den Trubel und die Bewegungen um sich innerhalb von ihnen abzugrenzen. Sie bedeutet eine Zäsur im Metrum der Ereignisse um uns. Sie ist gleichermaßen Sehnsuchtsort des Privaten, als auch Dystopie unserer gegenwärtigen ökonomischen Ordnung.

Auch in Lucian Patermanns Werken können wir der Verbindung der Sphären von Bewegung und Geräusch in vielerlei Hinsicht begegnen und auch seine Auseinandersetzung mit der Sprache findet in der Ausdehnung der Stille eine Fortsetzung. Mit der Auswahl von Werken, die er nun vorstellt, unternimmt er selbst jedoch eine Zäsur in seinem Schaffen. Zu seinem Kanon der Bewegungen treten Werke hinzu, in denen er sich der Komposition von Farbräumen widmet, welche zwischen strikter geometrischer Struktur und beinahe landschaftlichen Eindrücken korellieren. Die physischen Eigenschaften seiner Materialien werden dabei selbst zum thematischen Gegenstand. Patermanns zentrale Bildfiguren entwickeln sich darin weiter, sind im Begriff zu verschwinden und mancherorts sind sie bereits verschwunden. Dort geben sie gewissermaßen den Blick ganz frei für eine neue Sphäre. 

Diesem neuen Kapitel in seinem Werk zu begegnen und es gemeinsam mit uns zu zelebrieren, dazu möchten wir Sie nun herzlich einladen.

Am 1. März ab 19 Uhr laden wir Sie zur Vernissage der ersten Ausstellung 2019 in der Jahn-Galerie.

Nachtrag
Ansichten aus der Ausstellung:



20180923

FAUNE DE DEUX

"Faune de deux" – Tusche und Chroma Ink auf Zeichenkarton, 50*50cm, 2018

"Faune de deux" – Tusche und Chroma Ink auf Zeichenkarton, 50*50cm, 2018

20180920

MONDKOMPOSITIONEN #7–11

Mondkomposition #7, 40*50cm, 2018


Mondkomposition #8, 40*50cm, 2018
Mondkomposition #9, 40*50cm, 2018
Mondkomposition #10, 40*50cm, 2018

Mondkomposition #11, 40*50cm, 2018

20180824

GROSZE MONDKOMPOSITIONEN #1–2

Große Mondkomposition #1, 80*100cm, 2018

Große Mondkomposition #2, 80*100cm, 2018

20180425

MONDKOMPOSITIONEN #1-5

MONDKOMPOSITION #1, 40*50cm, Tusche auf Echtbütten, 2018

MONDKOMPOSITION #2, 40*50cm, Tusche auf Echtbütten, 2018

MONDKOMPOSITION #3, 40*50cm, Tusche auf Echtbütten, 2018

MONDKOMPOSITION #4, 40*50cm, Tusche auf Echtbütten, 2018

MONDKOMPOSITION #5, 40*50cm, Tusche auf Echtbütten, 2018

20180222

DIE FLUT #1 & 2

Die Flut #1, 80*100cm, 2018

Die Flut #2, 80*100cm, 2018

20171120

BLICK ZURÜCK, ein Figurengedicht mit und für Max Prosa


Leben gießt Vergangenes in die Schale / Ich wander den Rand entlang / Schaue hinunter / Und wieder nach vorn / Runde um Runde

– Max Prosa –


Ein kleines Fragment meiner aktuellen Zusammenarbeit mit Max Prosa. Buch-Release und Tourbeginn im Februar 2018 (mehr Informationen)

20171021

Tanz eines Faun #5

Tanz eines Faun #5, 30*40cm, Mixed Media auf Zeichenkarton, 2017

20171011

SONNE, IN GESCHLOSSENEM RADIUS #1–3


SONNE, IN GESCHLOSSENEM RADIUS, 50*50cm, Tusche auf Echtbütten, 2017

HELIOS, IN GESCHLOSSENENM RADIUS, 50*50cm, Tusche auf Echtbütten, 2017

AURINKO, IN GESCHLOSSENENM RADIUS, 50*50cm, Tusche auf Echtbütten, 2017

20171008

DREI PHASEN DES RITUALS #1–3


DREI PHASEN DES RITUALS #1 – 100*120cm, Mixed Media auf Leinwand, 2017

DREI PHASEN DES RITUALS #2 – 100*120cm, Mixed Media auf Leinwand, 2017

DREI PHASEN DES RITUALS #3 – 100*120cm, Mixed Media auf Leinwand, 2017

20170923

SUNSSCAPES #2–3

SUNSCAPE #3 auf Grundlage einer "imaginären Durchschnittssonne",
30*30cm, Tusche auf Aquarellkarton, 2017

SUNSCAPE #2 auf Grundlage einer "imaginären Durchschnittssonne",
30*30cm, Tusche auf Aquarellkarton, 2017

20170922

METRISCHE FRAGMENTE #1 & #2

METRISCHES FRAGMENT #1 – 50*70cm, Tusche und Acryl auf Zeichenkarton, 2017

METRISCHES FRAGMENT #2 – 50*70cm, Tusche und Acryl auf Zeichenkarton, 2017