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20160805

 HERAKLES|HABITAT (#4) Wald-/Videoinstallation
Foto: JonezEntertainment
Meine traumwandelnde Videoarbeit Herakles|Habitat hat erneut einen tollen Ausstellungsort in Beschlag nehmen dürfen. 2014 im Berliner Ensemble (im Dickicht der Großstadt) gestartet und nach einer schrittweisen Annäherung, hat sie ihre Reise nun nicht nur durch verschiedene Entwicklungsstufen geführt, sondern auch tatsächlich bis in den Wald hinein. Also genau in den Ort, aus dem sich ihre Bilderwelt einmal entwickelte.
Für 10 Festivaltage (vom 5. – 14. August) ist sie nun in Sichtweite der Waldbühne Benneckenstein und im Rahmen des TheaterNatur-Festivals zu erleben. 
Nicht ganz zufällig passt dabei nicht nur der Ort, sondern auch die programmatische Ausrichtung ganz wunderbar. Denn dieses Jahr lautet das Motto des Festivals #ImDickichtDesWaldes. Ich freue mich sehr über diese Zusammenkunft.

20140913

 MUNROI & HERAKLES_NTO THE WOODS Ausstellung
Gleich zwei meiner aktuellen (Langzeit-)Arbeitskomplexe haben anlässlich der WallCome im wunderbaren Schloss Wilhelmsburg in Schmalkalden einen Platz gefunden. Das sind an erster Stelle Auszüge aus Munroi – der Kooperation mit Martin Fink, welche dieses Mal in Stefan Kraus von MX10 einen weiteren starken Partner gefunden hat (Bild unten). 
Im Vordergrund ein Teilobjekt von Munroi, versehen mit einem Videomapping von Stefan Kraus, im Hintergrund ein Teilausschnitt meiner Videoarbeit Diese Pfütze das Meer (Foto:
Roman Gherman vom TMWAT)

Unweit fantastischer Ausblicke vom Schlossberg aus in den Thüringer Wald hat im zweiten Ausstellungsbeitrag die Videoarbeit HERAKLES_HABITAT #III ein temporäres Heim im Weißen Saal gefunden, welches treffender kaum sein kann. Bis zum 30. Oktober sind die Arbeiten neben vielen anderen Beiträgen internationaler Zeitgenossen zu sehen. Das Schloss lockt mit weiteren Ausstellungen und auch die Stadt Schmalkalden ist einen Ausflug in den Thüringer Wald wert! 
Probiert's mal ;-)

20140217

 COMING SOON: Zwei Videomontagen im stellwerk 



Anlässlich der Forschungswerkstatt zur Ästhetischen Forschung (21. - 22. Feb. ausgerichtet von der Bundes AG Spiel und Theater), werden am 21. Februar gleich zwei meiner Experimental-Videomontagen eine Live Vertonung und Betextung erfahren. Schauplatz wird das Junge Theater im stellwerk Weimar sein, in dem ab 20 Uhr zu einer Open Stage geladen wird. Gemeinsam mit Christopher Schön (Komposition, Melophon), Thomas Kessler (Klarinette), Cora Kneisz (Text, Ukulele) und Markus Koch (Text) werden wir uns den Videoarbeiten Spiel vom Kindsein und HERAKLES HABITAT widmen. Außerdem sind Beiträge der Performance-Art Werkstatt des stellwerks und vom Duo Steffi Heiner und Elisabeth Günther zu erwarten.
Be There!
am Fr. 21. Februar, ab 20 Uhr im stellwerk.

20140107

 HERAKLES HABITAT Videoinstallation 
video-still aus HERAKLES Habitat

Das neue Jahr beginnt für mich mit einem besonderen Programmpunkt. Unter der künstlerischen Leitung von Brigitte Maria Mayer, habe ich gemeinsam mit selbiger das Fest für Heiner anlässlich des 85. Geburtstags von Heiner Müller gestaltet. Im Foyer, dem Parkett, der Probebühne und dem Pavillon des Berliner Ensembles treffen dabei verschiedene Arrangements von Stücken, Filmen, Prosa und Lyrik, als auch eines Gesprächs mit Weggefährten und ehemaligen Kollegen Heiner Müllers aufeinander. 
Besonders freue ich mich auch, in der eigens eingerichteten Müller Bar (Pavillon des Berliner Ensembles, nach einer Idee von Anna Müller) meine Videoinstallation HERAKLES HABITAT zeigen zu können. Sie basiert auf dem Prosatext HERAKLES 2 oder die Hydra (1972, aus dem Stück ZEMENT) und ist ursprünglich als Rahmen einer Performance für Rosmarie Weinlich im Frühjahr 2013 entstanden. Für Heiner Müllers Geburtstag habe ich sie nun als stummes Videoarrangament mit Texttafeln montiert.
video-still aus HERAKLES Habitat


video-still aus HERAKLES Habitat

video-still aus HERAKLES Habitat, mit der Tänzerin Mandy Unger

20130715

 HERAKLES 21 Bilderschau

Für's erste geschafft.
Herakles 21 hat seine Premiere gemeistert und sich in gleich drei Vorstellungen dem Weimarer Publikum gestellt. Neben reichlich Applaus, erfreuten wir uns über eine Menge langer und intensiver Gespräche. Diese wünschen wir uns nun auch für unsere kommenden Vorstellungen. Nach den jetzt anstehenden Theaterferien warten bereits fünf weitere Termine für Oktober und November 2013 auf uns. Genaue Termin findet ihr ab August, hier.
Fotos: Matthias Neumann

20130708

Premiere am 12. Juli, 20.00 Uhr   

Der Ausgangspunkt ist banal, von geringer Bedeutung, sogar manchmal abstoßend und in jedem Fall negativ belegt. Er kann mit vielen Dingen assoziiert werden und steht mit den meisten von ihnen auch tatsächlich in Verbindung, das ist besonders. Er kann zwei Farben haben, eine öffentlich-dienstliche und eine politische, aber die sind auch negativ belegt. Mit den einen will man nichts zu tun haben und die anderen werden belächelt. Zuhause hat er alle Farben, aber die sind eher unsichtbar.
Mit dem Ausgangspunkt will ich nichts zu tun haben! Wenn ich von ihm höre denke ich an Trennung und trenne mich alsbald von ihm. - Das kann befreiend wirken, tut es zumeist dann aber doch nicht.
Der Ausgangspunkt ist systemisch programmiert, das ist auch besonders - finde ich zumindest. Er ist unvermeidlich, könnte aber an vielen Stellen einfach vermieden werden - nur so lange ich vermeide ihn zu sehen, ist das auch nicht notwendig.
Der Ausgangspunkt ist alles andere als das, was dich zu interessieren hat. Er ist ein Synonym für das, was dir egal ist.
Er ist unser gemeinsamer Luxus (der nicht glücklich macht), er ist eine Geldquelle - Denn was lange hält bringt kein Geld.
Der Ausgangspunkt stinkt! Glaube ich.
Wenn man von unserem Ausgangspunkt hört, dann denkt man an Umwelt, belächelt uns kurz an und schenkt uns einen Bonbon*. Vielleicht ist genau das der Kackpunkt.

*Bonbon steht an dieser Stelle für alle Möglichkeiten von Süßwaren oder ein Schulterklopfen, ein Zwinkern, ein Kopfschütteln usw.


DAS TEAM:
Performer: Markus Koch, Clara Liepsch, Ellen Meyer, Tine Schäfer

Künstlerische Leitung, Videografie, Szenografie: Lucian Patermann
Regie- & Videoassistenz: Kimberly Obst


Kamera: Matthias Werner Kostüm: Anna Maria Münzner Tanz- und Bewegungstraining: Mandy Unger Klanggestaltung & Technische Direktion: Matthias Neumann 
Grafische Gestaltung: Patrick Martin Theaterpädagogische Begleitung: Steffi Heiner

WIR DANKEN:
Wir danken unseren Experten, die uns Einblicke in ihre Arbeitswelt, ihre Erfahrungen und Gedanken gewährt haben. Für das Ermöglichen dieser Einblicke danken wir außerdem dem REEG-Recyclinghof in Frankendorf, der Kläranlage Erfurt Kühnhausen, der Diakonie und allen Einrichtungen und Privatpersonen die uns auch in künftigen Interviewvorhaben unterstützen.

Wir danken für die fachliche Begleitung und Unterstützung den Mitarbeitern der Bauhaus-Universität: Prof. Elfi E. Fröhlich, Anke Stiller, Alexander Schwinghammer und Ralph Vogler.

Wir danken auch dem Weimarer Unternehmen Ilmpack, für die Entsorgung von über 100 Pappkartons in unserem Bühnenbild.

20130625

 
Der aufwendigste Teil,
die Entwicklung des szenischen Gewebes, steht und die Proben laufen auf Hochtouren. Das stellwerk startet noch schnell einen kleinen Marathon mit acht Vorstellungstagen in Folge, dann werden wir den Theatersaal in Beschlag nehmen und ihn erst zur Spielzeitpause wieder hergeben. Wir freuen uns nun vor allem auf die kommende summaery, in deren Rahmen wir unsere Premiere feiern werden.

Merkt euch vor: 12. Juli 20.00 Uhr (Termine)

20130530

 HERAKLES 21 Probenstand
Dadamenta, Sinn-phonische Wanderung und...
...nun Herakles. Es wird gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet.  Mit großen Schritten laufen wir in Richtung der nächsten Bühnenproduktion im stellwerk. Trotzdessen wir noch etwas Zeit bis zur Premiere haben (12. Juli 2013), genießen wir gerade den Luxus die Bühne im Kulturbahnhof für unsere Probenarbeit nutzen zu dürfen. Das Raumarrangement steht und erste filmische Sequenzen konnten eingearbeitet werden. Ab nächster Woche geht's erstmal zurück in den Probenraum. Folgend ein paar Schnappschüsse von den Proben – und ab heute gilt: T minus 43 Tage
Kommt vorbei, im stellwerk!

Fotos: Kimberly Obst

20130422

20130321

 Statusmeldung


Wir schreiben den 21. März 2013 und der Startschuss ist gefallen. Sowohl die Stückentwicklung, als auch das begleitende Schulprojekt sind gestartet. Die SchülerInnen waren schon fleißig und habe kleinere Untersuchungen ihrer Umgebung begonnen – Zu sehen im unten stehenden Video.
Das Stück selbst begann derweil mit Diskurs- und Rechercheproben im Rückzugsort des stellwerks.
 
Schülervideo

20130304

 HYDRA 21 (AT)
Videostill: Die Hydra (work in progress)
Seit einigen Wochen ist es still geworden im blogbuch, denn seit Januar nenne ich den Schnittplatz mein zweites zuhause. Hiermit nun ein kleines Lebenszeichen. Neben videografischer Lohnarbeit entstehen immer noch weitere Versatzstücke für mein Ganzjahresprojekt Herakles 21. Parallel zu kurzen Studioeinsätzen fülle ich nach wie vor die Materialbibliotheken und es ist endlich März! Ende des Monats beginnen die Proben zum diesmaligen Hauptstück. 
Bis bald!

20130126

 HERAKLES 21 Statusmeldung
work in progress, herakles21
Die Zeit um die Feiertage 
und den unerwartet doch noch erschienenen Wintereinbruch war ganz der Atelierarbeit verschrieben. Nach der unbeteiligten Beobachtungshaltung meiner 2012er-Serie Providurium machte ich mich nun zum Teilnehmer. Mit dem neuen Werkvorhaben Herakles 21 versetze ich den antiken Helden und Täter unserer Taten in einen ruhelosen Winterschlaf und übertrage dessen alten Kampf ins Intime. Im Gefecht mit Heiner Müllers Texten zu Herakles ('Herakles 2 oder die Hydra' und 'Herakles 5') entstand eine Reihe von Bearbeitungen, eigenen Texten und Materialsammlungen die nun Teil um Teil zu einem narrativen Installations-Ensemble zusammengeführt werde sollen.

Was in den kommenden Wochen folgen wird, ist eine Reihe von Interviews und Videostudien. Im März werden dann die Proben für die Bühnenfassung beginnen. Voraussichtlich im Juli soll die Premiere folgen.
Bleibt dran.

20130103

work in progress, hydra 21

20121120

 HERAKLES_p

Die Pausierung des Arbeitskomplexes PROVIDURIUM
schafft Platz für eine Wiederaufnahme. Mein MÜLL-/ENTROP(H)Y ZYKLUS (2010 – 2011) geht in die nächste Runde. Nach einer Reihe von Arbeiten in verschiedenen Ausstellungs-Kontexten soll nun eine performative Medienkollage für den Bühnenraum entstehen. Getragen durch das Junge Theater im stellwerk ist der Sommer 2013 als erste öffentliche Station geplant. Mit an Board ist neben den Stellwerkern, das vollständige iover-Netzwerk: Simon Salem Müller, Martin Werner, Andreas Möckel und Philipp Wartenberg. Als Assistenz begleitet uns erstmals Franziska Burkhardt. Erweiterungen sind nicht ausgeschlossen.